Quadratisch.Praktisch.Gut.

05.05.2013

Weil heute das Wetter so schön war, haben wir uns spontan entschlossen, mal wieder rauszufahren. Ich wollte Lyra mit den Ausflugszielen überraschen und gab ihr daher nur zwei Hinweise: Schokolade und wandern.

Schon nach kurzem Nachdenken sagte sie mit einem breiten Grinsen "Ritter Sport". Richtig, das war unser erstes Ziel.

Hier der erste Tourabschnitt von Rutesheim bis nach Waldenbuch.

Dies ist das Museumsgebäude, entwickelt und konstruiert von einem schweizer Architekten. Auf der unteren Ebene hinten links befindet sich ein Bistro mit einer schönen Aussenterrasse. Unten rechts ist der Eingang zum Schokoshop und eine Ebene höher auch zum Museum.

Das Museum ist recht unspektakulär, aber dennoch sehr informativ. Man erfährt in einem Rundgang alles über die Kakaobohne und die Schokoladenherstellung. Da man aus hygienischen Gründen bei RitterSport keine Werksbesichtigung machen kann, gibt es im Museum einen kleinen Kinoraum, bei dem man sich auf drei synchron geschaltete Beamer sehr detailliert die Herstellung von Schokolade anschauen kann.

Anschliessend gingen wir in den Schokoshop.

Schokolade soviel das Herz begehrt.

Lyra dokumentiert alles für ihre Facebook Freunde....

...aber irgendwann konnte auch sie nicht wiederstehen.

Hier findet man sogenannte Testschokolade. Vermutlich handelt es sich um Sorten, die es nicht als Massenware in den Handel geschafft hat. Die Tafeln sind in neutralem Weiß gehalten und mit einem Label versehen, der über Namen der Sorte und Inhaltsstoffe informiert.

Das ist die alkoholische Ecke.

Kaufrausch! Hier kostet der 2kg Beutel Bruchschokolade 11,50€

Im weiteren Verlauf findet man im Shop noch jede Menge Fan Artikel wie z.B. Bekleidung, Taschen, Badetücher, Bücher,...

...Fussbälle, Rucksäcke, und Kaffeetassen.

 

 

Bad Urach

 

Weiter ging es von Waldenbuch nach Bad Urach. In Bad Urach sollte man dann sofort den P23 (Vorderes Maisental) ansteuern. Von dort startet man dann seine Wanderung Richtung Wasserfall.

Der Weg für entlang eines kleinen Baches rückwarts in Richtung Wasserfall...

 

...bis man nach kurzer Zeit den Wasserfall mitten im Wald sieht. Von da an geht der Weg langsam aber stetig immer bergauf.

Hat man den Wasserfall erreicht, wird es richtig steil. Ein Weg mit vielen Stufen führt einmal um den Wasserfall herum bis hinauf zum Beginn des Wasserfalls.

Dies ist der Blick, wenn man oben angekommen ist. Unten sieht man noch jede Menge Wanderer. Nach einer längeren Pause, machten wir uns auf zur nächsten Etappe. Der Burgruine Hohen Urach. Vom Wasserfall läuft man an einer bewirteten Hütte vorbei und folgt dann den Wanderweg bis er sich gabelt. Dort angekommen wählt man den mittleren Weg der drei Möglichkeiten. Von dort geht es nochmal richtig Steil hinauf bis man nach einer gefühlten halben Stunden die Burgruine sieht.

Die Burgruine Hohen Urach von aussen.

Ich empfehle bevor man das Auto verlässt, sich eine winddichte Jacke mitzunehmen. Auch bei schönem Wetter ist es dort oben kühl und windig.

Bad Urach von oben.

Chocolate Hills in Schwaben.

 

 

Bärenhöhle Sonnenbühl

Ich gebe zu, nach dieser Wanderung waren wir wirklich am Ende. Doch ich wollte es durchziehen und Lyra machte tapfer mit. Mittlerweile war es schon später Nachmittag. Wir aßen ein paar rote Würste bei einem naheliegenden Dorffest und machten uns dann auf den Weg nach Sonnenbühl.

Dort angekommen zahlten wir je 4.-€ Eintritt und machten uns auf den Weg in die Höhle. In der Höhle ist fotografieren mit Blitz verboten, weil es dort Fledermäuse geben soll. Allerdings bei solch einem Publikumsverkehr, was diese Höhle pro Tag so durchschläust, wäre ich als Fledermaus schon längst umgezogen. Ich hab keine gesehn.

Wir hatten uns einer Gruppe angeschlossen, die gerade mit einer Führerin unterwegs waren.

 

Dies ist die niedrigste Stelle der Höhle.

Jeder musste sich bücken...außer Lyra.

:-)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ich hoffe, der kleine Bericht hat dir gefallen. Bald gibt es mehr...bis bald.