Typisch schwäbisch

16.06.2013

Es war ein schöner Sonntagmorgen. Die Sonne lachte, die Temperaturen stiegen. Ideale Vorraussetzungen einen Freizeitpark zu besuchen. Für Lyra ein besonderes Erlebnis, da sie in solch einem Park noch nie war. Die Fahrt von Rutesheim nach Cleebronn war recht zügig, sodaß wir nach einer halben Stunden am Park waren. Bis dahin, hab ich Lyra über das heutige Ausflugsziel im unklaren gelassen.

 

Nach dem passieren des Eingangs, empfang uns der Park mit einer idyllischen Altstadt mit kleinen Shops und Souvenierständen.

Wir spazierten gemütlich durch die Gassen.

 

 

Die erste Attraktion die wir erreichten war die "Spritztour". Auf Boote fährt man einen Pakour ab und kann dabei entgegenkommende Boote anspritzen. Da es noch früh am Morgen war, war auch die Wartezeit noch moderat.

 

Direkt hinter der Windmühle befindet sich die "Mühlbach-Fahrt". Eine Wildwasser Bahn für Kinder. Die Boote haben Platz für ein bis zwei Kinder und einen Elternteil.

 

Weiter ging es dann zur "Weinkübelfahrt". Wie es der Name schon sagt, fährt man dort in Weinfässer, was thematisch zum Gebiet Cleebronn passt.

Lyra hat die Fahrt wirklich viel Spaß gemacht. Nun wurde es Zeit fürs Frühstück. Wir suchten und ein netten Rastplatz und bestellten uns etwas.

Danach ging es weiter in Richtung Vinarium, das Weinbau Museum in Tripsdrill. Ausgestellt werden dort Weinbaugeräte aus dem 19. Jahrhundert. Ausserdem bekommt man bei Vorlage der Eintrittskarte ein kleines Weinglas (Lyra dachte sogar mit Wein).

Dann ging es weiter in östliche Richtung. Auf einer grossen Wiese, in der mit Blumen ein riesiges Herz gepflanzt wurde, machten wir unseren nächsten Fotostop.

Von mir geknipst....

...und von Lyra.

Das Gebäude im Hintergrund ist eigentlich auch eine Attraktion, der wird aber nur sehr wenig Beachtung geschenkt. Hierbei handelt es sich um die schwäbische Hochzeit. Das Gebäude ist in zwei Teile geteilt. Rechts ist die Kirche und Links der Gasthof. Der Wirt, eine mechanische Puppe, spricht im schwäbischen Dialekt und freut sich auf das Brautpaar. Diese befindet sich in der Kirche und kommen dann mit Kapelle, Rosenmädchen und Gästen aus der Kirche heraus und gehen ins Gasthaus. Quasi bewegen sie sich ständig im Kreis, da ja beide Gebäude miteinander verknüpft sind...aber was rede ich lange...schauts euch einfach an.

 

Dann kamen wir am Bauernhaus vorbei. Ich habe noch nervenzerfetzende Erinnerungen aus meiner Kindheit. Man muss sich vorstellen, man klettert als 5jähriger Lausbub die kleine Leiter hoch und wartet wer rauskommt, um nach allen Regeln der Kunst, dich auf schwäbisch runterzuputzen. In 99% aller Fälle gelobt man Besserung und ärgert seine Eltern etwas weniger.

Ein paar Meter weiter erreichten wir die Wackelräder. Fahrräder, die durch absichtliche Fehlkonstruktion kompliziert zu fahren sind, was schon ziemlich komisch aussieht. Hier der Film...

 

Direkt im Anschluß fuhren wir den Schmetterlingsflug, eine Monorailbahn für zwei Personen, die wie ein Fahrrad gefahren wird.

 

 

 

Dann ging es weiter südlich weiter. Dort kamen wir am Wirbelpilz vorbei...

...und der Gugelhupf-Gaudi-Tour.

Sodann erreichten wir den rasenden Tausendfüssler. Eine relativ kurze aber klasse Achterbahn...

 

Nach dieser rasanten Fahrt brauchten wir etwas Abkühlung. Eine gute Gelegenheit den "Waschzuber-Raftig" zu fahren.

Über eine Brücke erreicht man den Eingang.

Blickt man nach rechts, sieht man dann den Wirbel am Ende der Fahrt.

Ich hatte etwas Schiss um mein iPhone und habe deshalb nicht gefilmt, da man wirklich ganz schön naß wird...

Wir erreichten nun das östlich Ende des Parks.

Dort findet man eine riesige Picknick Wiese (nicht selbstverständlich in einem Erlebnispark) mit Buden, die einen mit allerlei Leckereien versorgen.

Die Burg im Hintergrund ist der Eingang für die Wildwasserbahn "Badewannen-Fahrt" und zur Achterbahn "G´sengte Sau".

Wir haben uns für die Achterbahn entschieden.

Danach machten wir uns zurück zum Haupteingang und machten dort noch ein paar Aufnahmen.

Wir verließen den Park und machten uns zu Fuß auf zum Wildparadies.

 

Wildparadies Cleebronn

Über einen längeren Fußweg liefen wir vom Erlebnispark zum Wildparadies. Lyra genoss das schöne Wetter und die schöne Landschaft.

Dann erreichten wir das Wildparadies. Der Eintritt kostet normalerweise 9,50€, jedoch ist der Eintritt für Tripsdrill Besucher inklusive.

Mit diesem Zug kann man sich übrigends zwischen Tripsdrill und dem Wildparadies hin und zurück transportieren lassen, kostet aber extra.

Rotwild

Schwarzwild

Wolf

Wildkatze

Luchs

Braunbär

So, da wars. Es war ein schöner Tag und wir hatten viel Spaß.