Vorwort zum Bericht

Sonntag, 09.10.2011

Dies wird der erste meiner Berichte, den ich sozusagen "live" schreibe, also direkt im Anschluss an die Ereignisse schreibe ich alles auf. Daher wird sich der temporäre Ausdruck dementsprechend ändern. Die Updates erfolgen dann, soweit es klappt zweimal pro Woche. Freut euch also auf neue Fotos und Videoclips.

 

Die Ankunft

Montag, 10.10.2011

Nun war es soweit. Der Tag der Abreise. Ich war froh das ich mich für einen Nachmittagsflug entschieden habe, so konnte ich in aller Ruhe noch dies und das erledigen. Am Nachmittag, punkt 14.00 Uhr wurde ich vom airporttransfer24 abgeholt. Am Flughafen angekommen, ging ich gleich zum Check-in. Mein Gepäck war leider 2kg zu schwer, dennoch drückte die Dame am Schalter ein Auge zu und ließ mein Gepäck durch. Jetzt noch schnell den Sicherheitscheck mit den üblichen Sprengstoffchecks an meinem Equipment und dann war ich durch.

Während ich am Gate 109 wartete, fiel mir auf, das ich beim Check-in garnicht nach einem Sitzplatz gefragt wurde, deshalb sah ich nochmal auf meine Boardingpässe und ahnte schlimmes. Beide Plätze waren genau auf Flügelhöhe und nicht am Fenster. Mein persönlicher SuperGAU.

Jedoch hatte ich mal wieder Glück. Die erste Maschine, ein Airbus A319, war nur teilweise gefüllt, so das ich freie Platzwahl hatte. :-)

Nachdem ich es mir auf meinem Platz gemütlich gemacht hatte, schaute ich mir erstmal das Entertainmentsystem an. Was mir dabei sofort auffiel, war, das dieser Airbus ein Upgrade bekommen hat. Zuerst einmal war da ein hochauflösender Breitbildmonitor. Dann unterhalb der linken Seite ein USB Anschluss, aber der absolute Knüller war die Benutzung von Handys während des Fluges. Es war möglich SMS und MMS abzuschicken. Natürlich musste ich das gleich ausprobieren. :-) Das Handy buchte sich in den Dienst "OnAir" ein und die Kosten sollten nach Info nicht teurer sein als die üblichen Kosten über den eigenen Provider.

 

 

Das Haus in Naga

Donnerstag, 13.10.2011

Das Haus, das Lyra gefunden hat ist nicht so gut wie das letzte das ich hatte, aber in den Philippinen darf man nicht wählerisch sein und nehmen was man bekommt. Mein Vermieter ist der selbe wie beim letzten mal und mit ihm verstehe ich mich sehr gut. (GPS: 10°12'49.94"N /123°45'30.04"E)

Das Wohnzimmer ist sehr großzügig gestaltet und mit einer Klimaanlange und einem Ventilator ausgestattet.

Die Küche ist recht eng. Der Kühlschrank und der Herd funktionieren. Der Wasserhahn am Spülbecken ist locker und Wasser ist nicht immer verfügbar. Hinter der weissen Tür befindet sich die Toilette, aber diesen Anblick möchte ich euch sparen...Stichwort: Schimmel. :-(

Auch das Schlafzimmer ist mit Klimaanlage und Deckenventilator ausgestattet. Lediglich ein Kleiderschrank fehlt.

Dies ist mein Mietwagen. Ein Toyota Innova. Da kein normaler PKW verfügbar war, bekam ich diesen Minivan. Ein Diesel mit ordentlich Power unter der Haube, was aber in Cebu keinen Sinn macht, da man nur Nachts schnell fahren kann und genau dann ist es saugefährlich, da die Strassen schlecht bis garnicht beleuchtet sind. Immer wieder mitten auf der Strasse unbeleuchtet Fahrzeuge stehen oder unterwegs sind und ständig Kinder oder Hunde die Strasse überqueren. Achja...und nicht zu vergessen, der Gegenverkehr fährt permanent mit Fernlicht. :-((

So macht Autofahren Spaß.

 

Neues aus Naga

Donnerstag, 13.10.2011

Einer der reichsten Unternehmer in den Visayas ist Gaisano. Jener Unternehmer wollte die ausgediente Sporthalle mieten und einen weiteren Supermarkt eröffnen. Damit war der Bürgermeister einverstanden, aber nur unter der Bedingung, wenn Gaisano ein neues Stadion bezahlt, damit in Naga wieder Sportevents stattfinden können. Gesagt, getan. Business as usual.

Ein kleiner Spaziergang entlang der Uferpromenade

 

Der Herr der Ringe - die Gefährten

Freitag, 14.10.2011

Heute sind Lyra und ich nach Cebu City gefahren um Ringe zu suchen. Dazu sind wir in die SM Mall gefahren, dort gibt es einige Schmuckgeschäfte. Die Preise der Ringe in Gelb- und Weissgold sind recht breit gefächert. Sie reichen zwischen 7500 Piso (128.- €) bis 60000 Piso (1030.- €). Die Ringe sind eigentlich sehr schön, was sie jedoch alle gemeisam haben, sie sind enorm dünn. Geschätz einen halben Millimeter sind die Ringe dick. Keine Ahnung wie stabil und widerstandsfähig sie sind.

Nachdem Lyra sich nicht wirklich für irgenwelche Ringe und umso mehr für Donats entscheiden konnte, sind wir nach etwa 3 Stunden wieder heimgefahren. Lyra hat daraufhin irgendjemand aus ihrem Bekanntenkreis kontaktiert, bei dem wir Ringe für etwa 5000 Piso (85.- €) haben können. Mal sehn wie das wird....

Morgen wäre eigentlich unsere Hochzeit, die mussten wir aber verschieben, da Lyra nicht konfirmiert ist und ohne Konfirmation darf sie nicht heiraten. Ganz schön verrückt, die Filipinos....

 

 

Der Herr der Ringe - die Rückkehr des Königs

Samstag, 15.10.2011

Heute, nachdem ich eine kleine Reparatur an meinem Mietwagen hab machen lassen, sind wir mit Lyra´s Cousin Giu wieder nach Cebu City gefahren, um Ringe zu suchen. Diesmal wollten wir direkt zu einem Juwelier und zur Elisabeth Mall (e-Mall). Der Juwelier war bereits geschlossen als wir ankamen, daher sind wir zur Mall gefahren. Dort haben wir in einem Schmuck Shop die Ringe gefunden.

Die Auswahl ist so gross, das es wirklich nicht einfach ist, die passenden zu finden. Aber letztendlich konnte sich Lyra für ein paar schöne entscheiden. Froh, ein Problem weniger zu haben, sind wir nach Naga zurückgekehrt.

 

Aroma Beach Resort

Sonntag, 16.10.2011

Heute war die Rückgabe des Mietwagens, deshalb mussten wir noch so gut als möglich alles erledigen, was noch offen war. Nach dem Mittagessen fuhren wir erst nach Cebu City, da ich mir dringend etwas die Haare schneiden lassen sollte. Anschliessend ging es weiter nach Tabunok, wo wir uns in einem grossen Supermarkt für die nächste Zeit mit Getränken eindeckten. Anschliessen wollte ich nach San Fernando zum Aroma Beach Resort fahren, wo die Hochzeitsfeier stattfinden sollte. Ich wollte mir selbst ein Bild davon machen was für eine Location da Lyra gefunden hatte, denn das einzige Youtube Video das man findet ist nicht sehr vielversprechend.

Nach kurzer Zeit irgendwo zwischen engen Gassen fanden wir dann das Resort und mein erster Gedanke war, wie sollen wir dort ohne Auto in unseren guten Sachen einigermassen sauber dort ankommen? Lyra versprach mir später, nachdem ich mich über das Resort ausgekotzt hatte, das sie sich darum kümmert, das alles gut klappt. Auch ihr selbst gefällt das Resort nicht wirklich, aber ändern kann man nun auch nichts mehr. So ist das wenn man erst zahlen muss, bevor was stattfinden kann. Spätestens da, wäre ich schon skeptisch geworden, aber hier läuft irgendwie alles anders. Ich muss es nur kopfschüttelnd zur Kenntnis nehmen.

Hier nun ein paar Fotos vom Resort, die ich heute gemacht habe....

Durchgehend vom Eingang bis zum Meer sind die Steine am Boden etwa Tennisball gross.

Auf dem linken Bild ist die Hütte wo die eigentliche Feier stattfinden soll. Eigentlich nicht schlecht, wenn...

...das nicht das "stille Örtchen" wäre. Zum Glück kann man Fotos nicht riechen. Buuuääääähhhhh!

Im Grossen und Ganzen ist das Resort ganz passabel, aber halt alles etwas zu grob für meinen Geschmack.

Im Anschluss an diese Fotos (ca. 16:30 Uhr) fuhren wir zum Flughafen. Für die knapp 50km lange Strecke mussten wir uns zwischen Talisay und Cebu City wieder durch ewige Staus kämpfen. Der Verkehr kollabiert dort täglich, auch sonntags. Kurz nach 18:00 Uhr kamen wir am Flughafen an. Ich bekam meine Vorrauszahlung zurück, dann ging es mit Taxi und Bus wieder zurück nach Naga.

 

 

Guangzu Beach Resort

Montag, 17.10.2011

Meine gestrige Beschwerde über den Zustand des Resorts wurde heute zum Anlaß genommen, ein anderes Resort in San Fernando in Augenschein zu nehmen. Aus diesem Grund kamen am Nachmittag ihr Cousin Giuliano und ihre Tante Marilyn zu Besuch und gingen mit uns zu einem anderen Resort.

Der erste Eindruck war ziemlich gut. Reichlich Platz, direkt am Meer und nette Hütten, wo man sich zurückziehen kann. Natürlich steht und fällt bei mir alles mit den Sanitären Anlagen, die ich auch gleich checken musste. Die öffentliche Toilette, die für jeden zugänglich ist, ist nicht der Bringer, da Brille und Deckel fehlen und vermutlich auch in Zukunft fehlen werden.

Im weiteren Verlauf der Besichtigung jedoch wendete sich das Blatt, als wir unser "Liebesnest" anschauten. Das war eine kleine klasse Hütte mit allem was man braucht. Bett, TV und sauberes Badezimmer. :-)

Der öffentliche sanitäre Bereich links und die Gästebewirtung rechts

Grosse Freiflächen und eine Gästebewirtung für grosse Gruppen

Die Tanzfläche aus zwei Blickrichtungen

Das Liebesnest

GPS: 10°10'43.99"N / 123°43'48.27"E

 

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